An Hochwasser sind
wir Elbesegler gewöhnt. In jedem Jahr führt die Elbe ein- bis zweimal
Hochwasser. Ältere Segelfreunde erzählen noch von dem außergewöhnlich
hohen Wasser im Jahr 1954 und dessen Folgen für die Region um Dessau.
Damals betrug der Pegelstand 6,62 m. In manchen Ortsteilen sind noch die
Hochwassermarken von 1845 zu finden, der Pegel erreichte 6,81
m.
Was kaum einer für möglich hielt ereignete sich im August 2002. Der
Elbepegel bei Dessau stieg auf 7,16 m.
An allen Dämmen arbeiteten Tausende Helfer aus Dessau und ganz
Deutschland rund um die Uhr und verhinderten die Überflutung von Dessau
und seiner Umgebung. Leider brach dennoch ein Damm und der Ortsteil
Dessau - Waldersee wurde überflutet.
Auch an unserem Verein ist das Hochwasser nicht spurlos vorbei
geflossen. So drang das Elbewasser in unser Vereinsheim ein und richtete
großen Schaden an. So wurde die erst ein Jahr zuvor mit viel
Engagement fertig gestellte Sanitäranlage stark beschädigt. Aber
auch andere Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen, diverse Geräte
und technische Einrichtungen mussten generalüberholt oder ersetzt
werden. Wir hatten auch Glück, denn kein Boot wurde beschädigt. In den
vergangenen Jahren haben wir mit staatlicher und privater Unterstützung
aber vor allem mit viel Eigeninitiative alles wieder
hergerichtet.
Die folgenden Bilder können durch Anklicken vergrößert
werden. |
Die Elbe ist über die Ufer getreten, Wasser soweit
das Auge reicht |
 Unser Vereinsheim steht zum ersten Mal unter Wasser |
 Tausende fleißiger Helfer sichern die Deiche |
 Die Bootshalle außen |
Da der Pegel überschwemmt ist wurde ein Hilfspegel
angebracht |
 Die Bootshalle innen |
 Die Pegelmessstelle bei fallendem Wasser |
 Blick über die "Wiese" zum Steg |
 Das Wasser geht, der Schlamm bleibt |
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